Sommer, ade

Herbstanfang. Ich blicke zurück auf einen langen Sommer. Es war der längste und schönste Sommer meines bisherigen Lebens. Ich bin meist barfuß gelaufen, habe teilweise ganze Tage im Badeanzug verbracht, viel geschwommen, Feuerwerk gesehen und bin bis spät in die Nacht noch in kurzen Klamotten auf unserer Terrasse gesessen und habe in die Sterne geschaut.

Doch auch der längste Sommer findet irgendwann ein Ende. Ganz bewusst schaue ich nun dem Herbst entgegen und freue mich darauf. Jetzt wird es langsam wieder ruhiger in meinem Leben, beschaulicher. Ich bin gespannt, ob wir auch in Südfrankreich solch eine Farbenbracht haben werden, ob es auch hier so gemütlich neblig sein kann.

Mir wird plötzlich eines klar: Wenn ich einen Lebensabschnitt voll auskosten konnte, dann kann ich mich auch auf den nächsten freuen. Weil es nichts zu bedauern und nichts zu bereuen gibt.

Und ich nehme mir vor, auch mein gesamtes Leben so zu leben: Den Augenblick auskosten, voll im Hier und Jetzt zu leben. Damit ich, wenn es damit zu Ende geht, ohne Bedauern gehen kann und mich auf das freuen kann, was dann kommt.

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