Imaginationsübung: Begegnung mit dem Saboteur

Den Saboteur kann man nicht einfach ignorieren oder gar unschädlich machen. Wenn Sie das versuchen, so wird er wieder in den Untergrund, also Ihr Unterbewusstsein, abtauchen und von dort aus seine Pläne schmieden. Sie bemerken Ihn erst dann, wenn er erneut zugeschlagen hat, und wieder ein Traum wie eine Seifenblase zerplatzt ist.

Wäre es so einfach, dass Sie nur Ihr Verhalten verändern und neue Routinen lernen müssten, so hätten Sie dies schon längst mit Erfolg getan. Leider ist die Sache viel komplexer. Wenn Sie Selbstsabotage beenden wollen, müssen Sie erst einmal verstehen, warum Sie sich häufig selbst schaden.

 

Wie sie mit dem inneren Saboteur Kontakt aufnehmen

Um die Motive Ihres Saboteurs zu erfahren, fragen Sie ihn am besten selbst. In meinem Buch zeige ich Ihnen, wie Sie mit Ihrem Saboteur ein Interview führen und ihn dabei mit Fragen löchern können. Dafür müssen Sie ihn aber erst einmal kennen lernen und ein Bild von ihm haben.

Hierbei hilft eine Technik, die in der Gestalttherapie auch als „leere-Stuhl-Technik“ bekannt ist. Ich habe sie als Imaginationsübung umgeschrieben. Und da es bei Imaginationsübungen viel leichter ist, wenn sie diese mit geschlossenen Augen durchführen, finden Sie die Übung hier als Audiodatei. Machen Sie es sich also bequem und lernen Sie Ihren Störenfried endlich einmal kennen.

 

 

Diese Imaginationsübung ist Teil meines Buchs „Der kleine Saboteur in uns“. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, so klicken Sie hier.