In welchem Bereich sabotieren Sie sich am meisten?

Selbstsabotage kann in jedem Lebensbereich stattfinden. Nach meiner Erfahrung aber wird der innere Saboteur vor allem in drei Bereichen aktiv: Bei der Gesundheit, im Beruf und in Beziehungen. Mit diesem kleinen Test finden Sie heraus, ob auch Sie sich in einem dieser Bereiche selbst behindern.

Kreuzen Sie an, welche Aussagen auf Sie zutreffen

  Ich habe Kleidungsstücke im Schrank, die mir seit Jahren zu klein sind, aber ich hoffe, dass sie mir irgendwann wieder passen.

Mit meinem Gewicht bin ich schon länger nicht zufrieden.

Eigentlich sollte ich beruflich mehr aus mir machen.

Ich kann mir nicht erklären, warum ich immer wieder in Konflikte gerate.

Ich habe schon mehrere Anläufe unternommen, mich gesünder zu ernähren oder mehr Sport zu treiben. Meist sind die Versuche nach einiger Zeit wieder eingeschlafen.

Obwohl ich mich sehr nach einem Partner sehne, gerate ich doch immer wieder an den Falschen.

Ich werde immer genau dann krank, wenn ich es gerade an wenigsten brauchen kann.

Immer wenn ich die Chance auf eine berufliche Veränderung hatte, kam mir etwas Wichtiges dazwischen.

  Mit meiner jetzigen beruflichen Situation bin ich schon länger unzufrieden.

  Von Bekannten wurde ich schon häufig sehr enttäuscht.

Die meisten meiner sozialen Kontakte sind irgendwann einfach „eingeschlafen“.

  Wenn andere von ihrem Beruf erzählen, fühle ich mich minderwertig und ein bisschen neidisch.

Ich habe immer wieder körperliche Beschwerden, aber eine Ursache hat man dafür noch nicht gefunden.

Obwohl ich mich für sehr umgänglich halte, bekomme ich an jeder Arbeitsstelle irgendwann Probleme mit meinen Chefs oder meinen Kollegen.

Ich habe schon mehrere Anläufe unternommen, um mich beruflich weiterzubilden oder zu verändern, aber ich scheitere immer wieder daran.

In Stresszeiten bekomme ich ganz häufig eine Erkältung.

Auswertung

1) Der Gesundheitssaboteur

Wenn Sie mehrere rote Aussagen angekreuzt haben, dann kann es sein, dass Sie sich vor allem bei der Gesundheit selbst behindern. Sie schaffen es nicht gut, für sich selbst zu sorgen. Das hat verschiedene Gründe: Oft sind wir nicht so richtig davon überzeugt, dass sich die Bemühungen lohnen. Oder wir nehmen uns und unseren Körper nicht so wichtig. Das rächt sich dann aber. Denn wir werden vor allem dann krank, wenn wir uns einen Krankheitsausfall gar nicht leisten können.
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Wenn Sie einen Gesundheitssaboteur haben, dann beobachten Sie einmal genau, mit welchen Begründungen Ihr Saboteur Sie von Ihren Vorsätzen abhalten möchte. Setzen Sie Ihre Gesundheit an erste Stelle! Um eine Verhaltensänderung zu erreichen, planen Sie am besten kleine Schritte, die sich im Alltag gut umsetzen lassen und nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor.
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2) Der Beziehungssaboteur

Die grünen Aussagen deuten auf einen Beziehungssaboteur hin. Menschen mit einem solchen Saboteur werden immer wieder von ihren Mitmenschen enttäuscht. Aber sie merken nicht, dass auch sie ihren Anteil daran haben, dass es zu Problemen kommt. Oft steckt dahinter ein innerer Zwiespalt: der Wunsch nach Nähe und Kontakt und gleichzeitig auch die Furcht davor, schon wieder enttäuscht oder ausgenutzt zu werden.
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Sollten Sie unter einem Beziehungssaboteur leiden, so bitten Sie Ihre Mitmenschen um ein ehrliches Feedback. Versuchen Sie, einmal die Sichtweise des anderen einzunehmen. Und prüfen Sie genau, was Sie dazu beigetragen haben, dass der Kontakt so unglücklich verlaufen ist. 
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3) Der Erfolgssaboteur

Blaue Aussagen lassen einen Erfolgssaboteur vermuten. Diese Menschen sind mit ihrer beruflichen Situation unzufrieden, schaffen es aber nicht, etwas daran zu ändern. Dahinter steckt oft die Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen.
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Bei einem Erfolgssaboteur müssen Sie erst einmal eine klare Entscheidung treffen: Will ich mich wirklich verändern? Welche Konsequenzen hätte dies und bin ich bereit, diese auf mich zu nehmen? Wenn Sie darüber Klarheit haben, wird es leichter, eine Veränderung zu schaffen. Außerdem ist ein gesunder Selbstwert wichtig, denn die meisten Karrierepläne scheitern daran, dass wir uns diese eigentlich nicht zutrauen.