Wie Sie sich selbst liebevoll an die Hand nehmen können

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Seien wir mal ehrlich: Wir alle hätten als Kind vermutlich mehr Unterstützung brauchen können. Und das sage ich als jemand, der wirklich sehr viel Liebe und Unterstützung bekommen hat.

Aber gerade dann, wenn sich unser Selbstwert aufbaut, wenn wir als Kind langsam zu entdecken versuchen, wer wir sind und was uns zu einem wertvollen Menschen macht, läuft einiges schief.

Oft bekommen wir tatsächlich nicht die Zuwendung und den Zuspruch, den wir benötigt hätten. Da unsere Eltern auch nur Menschen sind und vielleicht ihre eigenen Altlasten mit sich herumtragen oder zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren.

Und selbst wenn Sie das Glück hatten, in eine liebevoll zugewandte Familie hineingeboren worden zu sein: Kinder missverstehen gerne mal eine Situation. Sie überschätzen eine Bemerkung oder geben ihr eine ganz falsche Bedeutung. Sie machen oft Dinge mit sich selbst aus, anstatt einmal nachzufragen.

Und so kann es sein, dass auch Sie als Kind das Gefühl bekommen haben, nicht liebenswert zu sein, oder nur wertvoll zu sein, wenn Sie etwas geleistet haben.

Diese kindlichen Verletzungen und Überzeugungen sind auch heute noch ein Teil von uns. Überlegen Sie selbst einmal, warum Sie dem Kollegen, der Ihnen die ganze Arbeit zuschiebt, nicht einfach mal Nein sagen. Oder warum Sie nicht endlich mal dem stänkernden Nachbarn gehörig die Meinung geigen. Warum tun Sie sich immer noch bestimmte Treffen an, obwohl Sie sich danach immer nur mies fühlen?

Wir wollen geliebt werden

Weil es in Ihnen immer noch ein kleines Kind gibt, das Angst hat, dann nicht mehr geliebt zu werden. Dieses Kind in Ihnen braucht auch heute noch Unterstützung. Es braucht die Sicherheit, wertvoll zu sein. Wir suchen dieses Gefühl von Anerkennung und bedingungsloser Liebe auch heute noch – und wir suchen meist an der falschen Stelle.

Ich muss Sie leider enttäuschen: Ihre Eltern sind nicht mehr dafür verantwortlich, wie es Ihnen geht. Auch Ihr Partner nicht. Aber Sie sind es.

Als Sie ein Kind waren, konnten Sie noch nicht für sich sorgen. Sie brauchten die Eltern dazu. Jetzt aber sind Sie erwachsen. Übernehmen Sie Verantwortung und seien Sie sich selbst die Mutter/der Vater, die Sie damals gebraucht hätten.

Doch wie geht das?

Es gibt oft Momente, in denen wir uns bockig, traurig, ängstlich fühlen. Gerade dann fällt es uns schwer, vernünftig zu handeln, weil wir in unserem Emotionssumpf feststecken.

Doch stellen Sie sich vor, nicht Sie wären betroffen, sondern vor Ihnen sitzt ein kleines Kind, das auf keinen Fall zur Schule gehen möchte, weil es Angst vor der Prüfung hat. Wie würden Sie reagieren?  Vermutlich würden Sie Verständnis für seine Angst zeigen, aber es dennoch darin bestärken, in den Unterricht zu gehen.

Wenn wir ein reales Kind vor uns haben, haben wir oft eine Idee, wie wir dieses Kind unterstützen können. Und diese Tatsache kann uns helfen, mit uns selbst besser umzugehen.

Immer dann, wenn Sie sich von negativen Emotionen überschwemmt fühlen, stellen Sie sich vor, wie Ihr inneres Kind Ihnen gegenüber sitzt. Fragen Sie sich, was dieses Kind nun brauchen könnte. Und überlegen Sie sich, wie Sie ihm das geben können, was es braucht.

Was braucht ein Kind, um sich wertvoll zu fühlen?

Meist sind es Bestärkung, Lob und Anerkennung, wenn es etwas gut gemacht hat. Verständnis, wenn es traurig ist. Ermutigung, wenn es Angst hat. Und vor allem die Bestätigung, dass es gut ist, so wie es ist. Dass es um seiner selbst willen geliebt wird, weil es etwas ganz Besonderes ist.

Und wenn wir mal genau überlegen, sind das genau die Dinge, nach denen wir uns auch heute noch sehnen. Die wir immer – unbewusst – bei anderen suchen und deswegen so oft über unsere eigenen Gefühle und Belastungsgrenzen hinweggehen.

Geben Sie sich das, was Sie so dringend benötigen

Beginnen Sie also, sich selbst so zu behandeln, wie Sie sich dies von anderen wünschen würden. Seien Sie mit sich selbst nachsichtig, wenn Sie gerade bockig sind. Sprechen Sie sich Mut zu, wenn Sie Angst haben. Trösten Sie sich, wenn Sie traurig sind. Und hören Sie auf, Ihre Überforderungsgefühle einfach wegzuwischen und immer noch mehr von sich zu verlangen.

Ich arbeite mit meinen Kunden sehr viel mit dem inneren Kind, denn dadurch entwickeln sie einen besseren Zugang zu sich selbst. Diese Beschäftigung mit Ihren kindlichen Bedürfnissen können Sie nicht wegdelegieren.

Nur Sie allein können wissen, was das Kind in Ihnen wirklich braucht. Und nur Sie allein können es ihm geben.

Übernehmen Sie also Verantwortung für sich. Nehmen Sie sich und Ihre Bedürfnisse ernst. Hören Sie auf, sich ständig selbst zu kritisieren oder gar noch zu beschimpfen. Sondern haben Sie Verständnis mit sich und verlangen Sie nicht von sich, immer perfekt zu sein.

Ich wünsche Ihnen dabei eine gute Zeit und dass der Kontakt zu Ihrem verletzlichen und bedürftigen Anteil immer besser und liebevoller wird!

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