Positiver denken

Positives Denken kann man lernen. Aber es braucht etwas Training. Denn wir nehmen ganz automatisch eher die Fehler und Mängel wahr, als das was gut läuft. Mit einem Positiv-Tagebuch können Sie nach und nach Ihre Wahrnehmung schärfen für die schönen Dinge im Leben.

Optimierung ist nützlich, aber sie hat den Nachteil, dass wir die Aufmerksamkeit immer auf das lenken, was noch nicht so gut funktioniert.

Und darauf werden wir schon als Kind trainiert. Unbewusst bleiben die negativen Gegebenheiten viel länger im Gedächtnis. An Enttäuschungen können wir uns noch sehr lange erinnern. Und in dem Bestreben, uns auf alle möglichen Gefahren vorzubereiten, fokussieren wir uns oft viel zu sehr auf das Negative.

Ich vergleiche das Leben gerne mit einer Blumenwiese: Auf dieser blühen viele schöne Blumen, jedoch findet man dort auch Ameisen, verrottende Pflanzen oder Hundehaufen.

Wenn Sie sich nun auf die Hundehaufen konzentrieren, um zu verhindern, dass Sie auf einen treten, verlieren Sie nach und nach den Blick für die Schönheit und Farbvielfalt der Blumen.

Und im Leben ist das auch so: Je mehr wir auf mögliche Gefahren achten, desto stärker nehmen wir solche wahr und desto unsicherer fühlen wir uns.

Was können wir dagegen tun?

Daher ist es so wichtig, auch im Leben auf die schönen Momente zu achten und vor allem auch darauf, was wir selbst gemeistert haben.

Führen Sie also ein Positiv-Tagebuch und schreiben Sie schöne Momente auf.

Überlegen Sie sich auch am Ende des Tages, worauf Sie selbst stolz sein können. Dabei zählt nicht unbedingt nur das Ergebnis, sondern eher die Mühe, die Sie aufgewandt haben, und der Mut, sich auf eine neue Situation einzulassen, ganz egal, ob dieser Versuch von Erfolg gekrönt war oder nicht.

Versuchen Sie, täglich mindestens 3 positive Dinge in Ihrem Leben zu finden und zu notieren. Sie werden merken, wie sehr diese kleine Übung sich auf Ihre Lebenseinstellung und Ihren Selbstwert auswirken wird.

Die Vorlage für ein Positiv-Tagebuch können Sie hier herunterladen.