Welcher Misserfolgstyp sind Sie?

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Menschen mit Versagensängsten behindern sich oft selbst. Manche stellen sich den Herausforderungen gar nicht, manche machen es sich mit Absicht schwer und einige sind trotz ihrer Erfolge davon überzeugt, diese gar nicht verdient zu haben. Hier können Sie testen, zu welchem Typ Sie gehören.

Leiden Sie auch unter Versagensängsten? Dann könnte es sehr gut sein, dass Sie sich selbst sabotieren. Forscher haben mittlerweile drei verschiedene Erfolgsverhinderungstypen identifiziert: den Impostor, den Self-handicapper und den Underachiever. Jeder einzelne von ihnen hat eine ganz spezielles Methode, um sich vor einer Blamage zu schützen. 

Dummerweise halten sich Menschen mit Versagensängsten aber gleichzeitig davon ab, wirklich erfolgreich zu sein und der Selbstwert, der sowieso schon niedrig ist, sinkt noch weiter.

-> Wenn Sie mehr über Versagensängste und die einzelnen Erfolgsverhinderungsmuster wissen wollen, lesen Sie hier.

Möchten Sie auch wissen, ob Sie ebenfalls zu einem der drei Misserfolgstypen gehören? Sie finden es ganz leicht durch den von mir entwickelten Test heraus.

Kreuzen Sie an, welche Aussagen auf Sie zutreffen:

A) Ich träume immer wieder davon, dass ich mich blamiere und bin danach erleichtert, dass es nur ein Traum war

B) Wenn eine Leistung nicht gut war, finde ich oft eine Erklärung dafür

C) ein Arbeitsumfeld, in dem ich genau weiß, was ich tun muss, ist mir wichtiger als Karriere

A) Ich habe Angst, die Erwartungen anderer nicht erfüllen zu können

C) Der Spatz in der Hand ist mir lieber als die Taube auf dem Dach

C) Ich habe Karrierechancen verstreichen lassen, da ich Angst vor der Herausforderung hatte

A) Wenn mir eine Beförderung oder eine Karrierechance angeboten wird, so zögere ich oft, weil ich Angst habe, nicht gut genug zu sein

C) Dem Satz „wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ konnte ich noch nie besonders viel abgewinnen

A) Komplimente kann ich nur schlecht annehmen, sie setzen mich eher unter Druck

A) Je erfolgreicher ich werde, desto mehr setze ich mich unter Druck

B) Misserfolge kann ich leichter ertragen, wenn sie nichts mit mir zu tun hatten

C) Ich drücke mich gerne vor Herausforderungen

B) Wichtige Arbeiten erledige ich oft auf den letzten Drücker

A) Ich habe das Gefühl, ich spiele anderen etwas vor

B) Vor einem wichtigen Ereignis schlafe ich oft schlecht, gehe spät ins Bett oder trinke Alkohol

A) Erfolge im Beruf führe ich eher auf Glück oder Beziehungen zurück als auf meine eigene Leistung

A) Über meine Erfolge rede ich nicht gerne, ich habe dann das Gefühl, ein Angeber zu sein

C) Misserfolge versuche ich möglichst zu vermeiden

B) Wenn ich einmal versagt habe, tröstet es mich etwas, wenn der Grund dafür nicht an mir, sondern an besonderen Umständen lag

B) Vor Prüfungen werde ich oft krank

A) Andere schätzen meine Fähigkeiten deutlich höher ein als ich

A) Vor Prüfungen oder Vorträgen habe ich immer starke Angst, zu versagen, obwohl ich dabei  meist gut abgeschnitten habe

C) Manchmal ärgere ich mich, dass ich zu ängstlich war und bestimmte Chancen nicht genutzt habe

B) Ich könnte besser sein, wenn ich mich richtig gut vorbereiten würde, meist kommt aber etwas dazwischen

B) Manchmal habe ich das Gefühl, ich mache es mir absichtlich schwer

C) Ich bin mit meiner Arbeitsstelle zufrieden, auch wenn andere sagen, dass ich mehr könnte

B) Ich ärgere mich oft über mich selbst, dass ich mich nicht gut vorbereitet habe

C) Andere mit meinem Hintergrund/meinen Fähigkeiten/meiner Ausbildung haben deutlich bessere Positionen als ich

C) Ich gehe lieber auf Nummer Sicher, Risiken versuche ich zu vermeiden

B) Es wäre für mich sehr schwer zu verarbeiten, wenn ich mich optimal vorbereitet und dennoch versagt hätte

Auswertung:

A „Hoffentlich merkt keiner, dass ich es gar nicht drauf habe“

Haben Sie häufig A angekreuzt, so gehören Sie vermutlich zur Gruppe der Impostors. Im Deutschen spricht man auch vom Hochstapler-Syndrom. Menschen, die darunter leiden, können ihre eigenen Erfolge und Fähigkeiten gar nicht anerkennen und haben immer Sorge, dass man sie irgendwann als Hochstapler entlarven könnte. Selbst Komplimente von anderen änderen nichts an ihrer eigenen schlechten Meinung über sich selbst. Sie verstärken eher das Problem, da nun die Betroffenen noch mehr unter Druck geraten und die an sie gesetzten Erwartungen auf keinen Fall enttäuschen möchten.

Sollten Sie an einem Impostor-Syndrom leiden, so machen Sie sich immer wieder bewusst, dass Ihre Wahrnehmung verzerrt ist. Bei einer ausgeprägten Symptomatik kann eine Psychotherapie oder ein spezielles Coaching helfen.

B “ Kein Wunder, dass es nicht geklappt hat“

Sollten vor allem Aussagen, die mit B gekennzeichnet sind, zutreffen, so ist es wahrscheinlich, dass Sie zu den Self-handicappern gehören. Diese könnten mehr leisten, wenn sie sich nicht selbst behindern würden. Der Grund dafür ist, dass es für ihren Selbstwert leichter ist, äußere Umstände für ein Versagen verantwortlich zu machen. So müssen sie nicht ihre eigenen Fähigkeiten hinterfragen. Diese Menschen neigen dazu, vor Prüfungen oder anderen wichtigen Situationen krank zu werden, Unfälle zu bauen oder eine Beiziehungskrise herbeizuführen. So können sie ein Versagen darauf zurückführen.

Self-Handicapper finden hier auf meiner Website viele Möglichkeiten, ihrem inneren Saboteur auf die Schliche zu kommen.

C „Karriere ist etwas für andere“

Aussagen, die mit C beginnen, beschreiben einen Underachiever. Diese Menschen bleiben oft unter ihren Möglichkeiten, da sie um jeden Preis einen Misserfolg verhindern wollen. Dadurch aber machen sie selten die Erfahrung, zu was sie eigentlich in der Lage sind und haben nur selten richtige Erfolgserlebnisse.

Wenn Sie zu den Underachievern gehören, lesen Sie vor allem meine Beiträge, wie Sie Ziele erreichen können. Setzen Sie sich immer wieder kleine Herausforderungen und steigern sie diese mit der Zeit. Auch Imaginationsübungen können Ihnen helfen, mehr Selbstvertrauen zu entwickeln, um sich dann neuen Herausforderungen stellen zu können. Allen Misserfolgstypen ist jedoch eines gemeinsam: die Ursache besteht in Versagensängste. Oftmals wurden diese durch bestimmte Erlebnisse und innere Bilder ausgelöst. Um diese inneren Blockaden aufzuspüren und zu lösen, habe ich den Kurs „Regisseur im Kopf“ entwickelt.

 -> Mehr zum Kurs erfahren Sie hier.


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