Die Beziehung beginnt bei Ihnen

Ob Sie in einer Beziehung glücklich sind, hängt nicht nur am Partner, sondern ganz entscheidend auch an Ihnen selbst. Lesen Sie mehr dazu hier.

„Glaub, dass du eine gute Beziehung führst oder glaub es nicht – du wirst in jedem Fall recht behalten“

Naja, eigentlich geht dieser Spruch etwas anders und er stimmt auch nicht immer. Aber in ganz vielen Fällen trifft das, was ich oben schrieb zu.

Denn unser kleiner Saboteur redet uns natürlich auch in die Beziehung hinein. Gerade dann, wenn wir uns nicht wertvoll genug für eine harmonische Partnerschaft fühlen und Angst haben, verlassen zu werden, erzählt er uns immer wieder, was in dieser Beziehung alles nicht passt.

Wenn Sie also davon ausgehen, dass Ihre Beziehung in Wirklichkeit nicht gut ist, werden Sie ganz unbewusst ständig Dinge wahrnehmen, die Sie in diesem Glauben bestätigen: Ihr Partner hat den Hochzeitstag vergessen. Ihre Partnerin mag weniger körperliche Nähe und weist Sie immer öfter ab. Sie finden weniger Austausch und Verständnis und streiten nur noch. Kurz und gut: Ihre Ehe ist hinüber.

Das erzählt Ihnen zumindest Ihr kleiner Saboteur. Er beäugt alles, was Sie tun und alles, was Ihr Partner tut mit Argus-Augen und rechnet unerbittlich auf: die kleinen Lieblosigkeiten, die kleinen Alltagsstreitigkeiten, die Gefühle von Einsamkeit, obwohl Ihr Partner doch neben Ihnen sitzt.

All das sammelt er und haut es Ihnen bei der nächstbesten Gelegenheit um die Ohren: „Siehst du? Er ist einfach nicht der Richtige für dich!“ – „Siehst du? Sie nutzt dich doch nur aus!“

Immer größer wird die Liste der Vergehen, deren sich der Partner schuldig gemacht hat und immer mehr bestärkt Ihr Saboteur Sie darin, dass diese Beziehung keine Chance mehr hat, es sei denn, Ihr Partner verändert sich.

 

Zweifeln ist oft der Anfang vom Ende

 

Je mehr Sie an der Beziehung zweifeln, desto schneller werden Sie auch falsche Schlüsse ziehen: Ihr Partner kommt etwas später nach Haus? – Bestimmt hat er eine andere! Sie hat gerade das Gesicht verzogen, während Sie erzählten? – Sie findet Sie abstoßend! (und dabei gibt es oft eine harmlose Erklärung, beispielsweise dass er Überstunden machen musste, oder sie gerade Zahnschmerzen hat)

Was aber, wenn Sie erst einmal Ihrem Saboteur und seinen falschen Schlüssen glauben?

Dann versuchen Sie, sich zu schützen. Sie werden nicht mehr so viel in die Beziehung zu investieren außer Vorwürfen und der Hoffnung, dass Ihr Partner sich irgendwann vielleicht noch ändert. Sie ziehen sich eher zurück, sprechen nicht mehr alles aus, was Sie beschäftigt und sind eher passiv-abwartend. Und das spürt natürlich Ihr Partner, der seinerseits zu dem Schluss kommt, dass Sie nicht mehr genug lieben und er sich schützen muss.

Eine Abwärtsspirale beginnt.

 

Doch was können Sie tun?

 

Zu einer Partnerschaft gehören zwei (wenn man den Saboteur nicht mitrechnet ?) Sie sind eine dieser beiden Personen. Und Sie können etwas tun.

Merke: Sie können nicht Ihren Partner verändern, aber Sie können die Beziehung zu ihm verändern.

Aber wie?

 

1 ) Verändern Sie Ihre Wahrnehmung:

Schreiben Sie alles auf, was Sie an Ihrer Beziehung schätzen. Jeden Tag mindestens 3 Punkte. Achten Sie auch auf ganz kleine alltägliche Dinge, die Ihre Beziehung bereichern. Diese gehen meist unter, aber sie bilden die Grundlagen einer guten Partnerschaft. Durch dieses tägliche Sammeln richten Sie Ihren Blick nicht mehr auf die Defizite, sondern auf die Reichtümer, die diese Beziehung in sich birgt. Und Sie werden bemerken, dass Sie automatisch zufriedener in Ihrer Partnerschaft werden.

 

2 ) Fühlen Sie sich in Ihren Partner ein:

Wie mag es ihm gehen? Was geht in ihren Kopf vor? Oft gehen wir ganz automatisch davon aus, dass unser Partner so ticken muss wie wir selbst. Das stimmt natürlich nicht. Wenn wir uns in einer Beziehung einsam oder unverstanden fühlen, so sind wir gedanklich nur noch bei uns selbst: wie bekomme ich das, was ich brauche? Wie kann ich ihn dazu bringen, mir das zu geben? Sie verlieren Ihren Partner aus dem Blick, nehmen ihn höchstens noch als Gegner wahr. Indem Sie aber versuchen, seine Sicht auf die Situation zu sehen (Sie dürfen ihn natürlich auch fragen, wie er die Dinge sieht ?) und sich in ihn hineinzufühlen, können Sie wieder Nähe zu ihm aufbauen und gemeinsam versuchen, Ihrer beider Bedürfnisse zu sehen und zu befriedigen.

 

3 ) Beginnen Sie mit dem ersten Schritt:

Warten Sie nicht, dass Ihr Partner etwas an der Beziehung ändert – vielleicht fühlt er sich wohl und will gar nichts ändern? Wenn SIE unzufrieden sind, dann verändern SIE etwas.

Streuen Sie kleine Aufmerksamkeiten in den Alltag ein, achten Sie auf eine liebevollere Kommunikation ohne Vorwürfe, bringen Sie mal ein kleines Geschenk mit oder organisieren Sie eine gemeinsame Unternehmung.

Nicht immer wird Ihr Partner Ihren Geschmack teilen und nicht immer wird er sich gleich revanchieren. Aber wenn Sie eine aufmerksamere Beziehung haben möchten, so beginnen Sie damit, aufmerksamer zu sein. Gestalten Sie die Beziehung so, wie Sie sie gerne hätten.

 

 

 

Und was ist, wenn mein Partner gar nichts verändern will?

 

Zu einem „Beziehungstanz“ gehören zwei. Wenn Sie beide nichts verändern, sondern nur warten, dass der andere einmal einen anderen Schritt geht, so werden Sie immer denselben eintönigen Tanz tanzen.

Wenn aber Sie mal die Führung übernehmen, so verändert sich automatisch die Schrittfolge – auch bei Ihrem Partner.

Wie der neue Tanz dann aussieht und ob Sie beide damit zufrieden sind, werden Sie herausfinden. Es gibt keine Garantie, dass es gleich besser wird. Aber ich garantiere Ihnen: es wird nicht besser, wenn Sie einfach so weiter machen wie Sie es bis jetzt getan haben.

Also trauen Sie sich und gehen Sie den ersten Schritt.

 

Ich wünsche Ihnen ganz viele besondere Stunden mit Ihrem Partner.

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