Die Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Zielerreichung

Träume sind dazu da, gelebt zu werden. Dies ist einer meiner Lieblingssprüche. Leider haben nur sehr wenige Menschen den Mut und die Entschlossenheit, sich auf den Weg zu machen, um ihre Träume wahr werden zu lassen.

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Denn es ist ein Weg in die Unsicherheit. Sie haben keine Garantie, dass sie es schaffen werden. Und Sie müssen unterwegs Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen, Blockaden überwinden und Zeit, Mühe und manchmal sogar auch Geld investieren.

Vielleicht haben Sie schon meinen Artikel darüber gelesen, wie Sie aus einem vagen Traum einen gangbaren Weg machen. Wenn nicht, dann tun Sie das. Sie finden den Artikel hier.

Falls Sie ihn schon gelesen haben: hat sich nun was verändert? Haben Sie seitdem etwas anders gemacht?

Nein?

Lesen allein reicht nicht. Aus diesem Grund habe ich nun ein Arbeitsblatt zur Zielerreichung entwickelt. Es soll Ihnen helfen, sich konkret und wirklich einen Plan zu machen – und sich natürlich auch daran zu halten.

Am besten Sie drucken das Arbeitsblatt gleich aus, bevor Sie weiterlesen. Denn nun werde ich die einzelnen Punkte kurz erklären.

In der ersten Frage sollten Sie sich Klarheit schaffe, was Sie in 5-10 Jahren erreichen wollen. Hier erkläre ich, wie Sie herausfinden können, was Sie wirklich wollen. Je konkreter Sie Ihr zukünftiges Leben vor Augen haben, je bildlicher Sie sich dieses Leben vorstellen können, desto wahrscheinlicher werden Sie auch Durststecken überwinden und sich weiter motivieren können. Suchen Sie so lange nach einem passenden Ziel, bis alles in Ihnen „Ja!“ ruft.

Im zweiten Schritt finden Sie heraus, was Sie von der Erreichung Ihres Ziel trennt. Nehmen Sie sich für die Beantwortung der Frage ausreichend Zeit. Sie sollten dabei nicht einfach nur grobe Annahmen schreiben, sondern wirklich recherchieren: Wieviel Geld? Welche Abschlüsse? Was muss sonst noch vorhanden sein? Nur wenn Sie konkrete Zahlen und Fakten haben, können Sie daraus einen Plan schmieden.

Jetzt geht es darum, alles aufzulisten, was Sie noch unternehmen müssen, um zu Ihrem Ziel zu kommen. Dazu gehören auch Recherche-Arbeiten: Wenn Sie zum Beispiel eine Weiterbildung absolvieren müssen, um Ihren Traum leben zu können, aber Sie wissen noch nicht genau, wie und wo, dann gehört „Herausfinden, wie ich das Zertifikat erwerben kann“ auf die To-Do-Liste.

Schätzen Sie dabei auch ab, wieviel Zeit Sie für die einzelnen Aufgaben benötigen. Das hilft Ihnen später beim Erstellen des Zeitplans. Natürlich werden Sie sich verschätzen, das ist normal. Aber Sie haben trotzdem einen ungefähren Anhaltspunkt, wann welche Aufgabe erfolgen muss.

Brechen Sie die großen Schritte auf kleine Zwischenschritte herunter. Zum Beispiel Weiterbildung im Marketing machen könnte folgende Zwischenschritte ergeben: 1) nach Online-Kurs zum Thema Marketing suchen, 2) Anmelden, 3) Tägliche/Wöchentliche Lektionen durcharbeiten.

Die To-Do-Liste alleine wird Sie vermutlich erschlagen. Sie wissen nicht, womit beginnen und verzetteln sich dann nur. Machen Sie sich daher einen Zeitplan, wann welcher Schritt erfolgen soll. Investieren Sie möglichst jeden Tag eine Viertelstunde oder wöchentlich 1-2 Stunden in Ihren Traum. Je größer die Schritte, desto unwahrscheinlicher, dass Sie durchhalten. Je regelmäßiger Sie dagegen kleine Schritte gehen, desto eher wird daraus eine Routine, für die Sie nicht mehr viel Überwindung brauchen.

Ein ganz wichtiger Punkt: Je einsamer Sie mit Ihrem Vorhaben sind, desto sicherer werden Sie unterwegs aufgeben. Suchen Sie sich daher schon frühzeitig Mitstreiter, ob in Ihrem Bekanntenkreis oder in einer Facebook-Gruppe. Der gegenseitige Austausch hilft Ihnen, Fehler zu vermeiden und über Durststrecken hinweg zu kommen.

Auch Belohnungen können Ihnen helfen, unterwegs nicht verloren zu gehen. Sie entschädigen sich so für Ihre Mühen und zeigen sich, dass das, was Sie tun, sehr wertvoll für Sie ist. Wenn Sie einmal unmotiviert sind, könnte der Gedanke, was Sie sich als Belohnung gönnen wollen, helfen, um wieder in die Gänge zu kommen.
Wählen Sie dabei die Belohnung angemessen: ein Luxusurlaub für eine Aufgabe, die Sie in wenigen Minuten erledigt haben und die Ihnen keine Mühe bereitet hat, wäre überzogen. Dagegen wäre ein Blumenstrauß für ein mehrmonatiges Bemühen zu wenig. Die Belohnung sollte als zu der bewältigten Aufgabe passen.

Jetzt sind Sie fast am Ende Ihrer Planung angelangt. Als letzten und wichtigsten Schritt schließen Sie einen Vertrag mit sich selbst. In diesem verpflichten Sie sich, einen Monat lang für Ihre Träume zu arbeiten. In diesem Vertrag legen Sie auch fest, was Sie in einem Monat erreicht haben wollen. Dabei hilft Ihnen der Zeitplan, den Sie im vierten Schritt erstellt hatten.

Setzen Sie sich in Ihrem Kalender einen Reminder, damit Sie am Stichpunkt auch wirklich überprüfen, ob Sie den Vertrag eingehalten haben.

Wenn es einmal nicht geklappt hat, dann lernen Sie daraus, aber geben Sie nicht entmutigt auf. Auch das Erstellen von durchführbaren Plänen müssen Sie erst einmal üben.

Sollte im Lauf des ersten Monats neue Aufgaben hinzugekommen sein, so passen Sie Ihre To-Do-Liste und Ihren Zeitplan entsprechend an.
Anschließend schließen Sie mit sich selbst den nächsten Durchhaltevertrag, wieder für einen Monat

Und vergessen Sie die Belohnungen nicht!

Wollen Sie noch mehr über Zielerreichung wissen?

In meinem wöchentlichen Newsletter informiere ich Sie immer über die neuesten Artikel auf meiner Website. Sie können sich hier ganz einfach und kostenlos anmelden.

Hier finden Sie den oben schon erwähnten Artikel, wie Sie herausfinden können, was Sie wirklich wollen.

Dieser Artikel erklärt noch einmal ausführlich die Hintergründe zu diesem Arbeitsblatt. Auch er wurde oben schon verlinkt

Ein anderes Herangehen, wie Sie Ihre Ziele erreichen können – nämlich mit Fantasie- zeige ich Ihnen hier. Es kann eine gute Ergänzung zu dem oben beschriebenen Vorgehen sein.

Und hier können Sie lesen, welche Strategien Ihr Saboteur gerne anwendet, um Sie an Ihrem Vorhaben zu hindern.

Dazu gibt’s auch einen Selbsttest, den Sie hier abrufen können

Auch in meinem Kurs „Hallo, Saboteur!“ geht es zum Schluss noch einmal sehr ausführlich um Zielerreichung. Hier finden Sie Näheres zum Kurs.