Manche Lieder berühren mich ein ganzes Leben lang. „My Way“ von Frank Sinatra ist eines von ihnen.

Als ich damals mit 15 Jahren am Meer stand, hatte ich es im Ohr. Es war das erste Lied, das ich unbedingt spielen wollte, als ich begann, Klavierunterricht zu nehmen. Und auch heute kommen mir immer wieder die Tränen, wenn ich es höre.

 

Es ist die Bestätigung, dass ich ICH sein darf. Dass ich mich nicht nach den Ratschlägen der anderen richten muss, dass ich nicht genauso durchs Leben gehen muss wie die ganzen leuchtenden Beispiele, denen ich in den sozialen Medien immer wieder begegne.

 

Denn ich gestehe: Ich will gar nicht Mainstream sein. Ich will nicht meine vielen Erfolge anpreisen, mich nicht in den Vordergrund stellen und über den grünen Klee loben. Und da wir gerade bei Geständnissen sind: ich fühle mich auch nicht immer total von mir selbst und meinem Tun überzeugt.

Lange dachte ich, dass ich das aber tun muss, um erfolgreich ein Business führen und mich auf dem Markt durchsetzen zu können.

Doch darauf hatte ich einfach sowas von keine Lust. Weil ich spürte, das ich mich sonst auf der Strecke einfach selbst verlieren würde.

 

Nein! Ich darf es anders machen. Ich darf mir auch Umwege leisten, darf 180-Grad-Kehrtwenden vornehmen.

Selbst als Selbständige darf ich spielerisch und träumend, ja sogar naiv durchs Leben gehen. Ja, darf ich! Ich muss mich nicht anpassen.

Vielleicht komme ich dadurch nicht so straight forward ans Ziel, sehr wahrscheinlich muss ich auch Umwege und Rückschläge und Enttäuschungen hinnehmen. Aber ich komme an MEIN Ziel und zwar in meinem eigenen Tempo und laufe nicht Gefahr, mich unterwegs zu verlieren.

 

Eigentlich weiß ich das schon lange und ich halte mich auch daran. Aber es tut gut, mir das immer wieder bewusst zu machen.

 

Und Ihnen auch!
Auch Sie dürfen Ihren ganz eigenen Weg gehen, Ihre Erfahrungen machen. Damit auch Sie am Ende sagen können:

 

„I´ve lived a life thats full, I traveled each and every highway and more, much more than this: I did it my  way!“

 

 

Darf’s noch ein bisschen mehr Mut sein?

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