Warum steh' ich mir selbst im Weg?

Mit diesen Fragen erkennen Sie, wovor Ihr innerer Saboteur Sie schützen möchte.

Haben Sie sich schon gefragt, warum es den inneren Saboteur überhaupt gibt? Warum ein Teil in Ihnen alles daran setzt, um zu scheitern?

Das hat seinen Grund.

Wenn Sie diesen Grund herausfinden, sind Sie wieder einen Schritt weiter, um Selbstsabotage zu bekämpfen. Mit den folgenden Fragen zur Selbstreflexion können Sie besser erkennen, warum Ihr Saboteur aktiv ist.

 

Misserfolge sind nicht immer nur negativ

 

Es kann auch Vorteile haben, wenn man etwas nicht schafft. Beispielsweise könnte sich durch einen Erfolg Ihr Leben so nachhaltig verändern, dass Sie sich darin nicht mehr wohl fühlen.

Oder ihr soziales Umfeld könnte sich abwenden.

Für Dinge, die Ihnen eigentlich wichtig sind, bliebe keine Zeit mehr.

 

Es gibt viele Veränderungen, die ein erfolgreiches Projekt nach sich ziehen könnte, und nicht alle sind gut.

Frei nach dem Motto „Hüte dich vor deinen Wünschen: sie könnten in Erfüllung gehen.“

Zumindest ist Ihr Saboteur der Meinung, dass es besser wäre, wenn Sie weiterhin scheitern, als wenn Sie endlich einmal erfolgreich sind.

 

Was gewinne ich dabei, mich selbst zu sabotieren?

 

In der Medizin gibt es den Begriff „sekundärer Krankheitsgewinn“.

Das bedeutet, dass Patienten auch Vorteile durch ihre Erkrankung haben können.

Sei es, dass sie dadurch mehr Zuwendung erhalten, sei es in Form eines Schwerbehinderten-Ausweises oder dass sie mit einem gebrochenen Bein erst einmal nicht zur ungeliebten Arbeit müssen.

Gerade bei psychischen Erkrankungen ist es wichtig, gemeinsam mit den Patienten herauszufinden, wo ein sekundärer Krankheitsgewinn vorliegen könnte. Denn dieser kann eine Gesundung erschweren.

 

Lassen Sie uns daher herausfinden, ob es bei Ihnen einen Selbstsabotage-Gewinn gibt, also Vorteile, die sich durch die fortgesetzte Selbstsabotage ergeben.

Beantworten Sie dazu die folgenden Fragen.

 Wofür könnte mein Saboteur hilfreich sein? ____________________________________________________________________

 

Welchen unangenehmen Situationen wäre ich ausgesetzt, wenn mein Projekt Erfolg hätte?

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Welche Anforderungen würden dann an mich gestellt werden?

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Von welchen Anforderungen bin ich durch mein Scheitern befreit?

___________________________________________________________

 

An welche anderen Probleme in meinem Leben muss ich nicht mehr denken, seit mein Saboteur zu meinem Hauptproblem geworden ist?

___________________________________________________________

 

Um welche anderen Probleme muss ich mich nicht mehr kümmern, seit ich gescheitert bin?

___________________________________________________________

 

Um welche anderen Lebensbereiche kann und muss ich mich nicht mehr kümmern?

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Bekomme ich mehr Aufmerksamkeit? Kümmert man sich mehr um mich?

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Bin ich wichtiger/sympathischer geworden?

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Wie haben sich familiäre Beziehungen und freundschaftliche Beziehungen verändert, seit mein Saboteur aktiv ist?

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Haben sich Beziehungen verbessert? Sind Menschen freundlicher zu mir?

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Ich empfehle Ihnen, die Fragen zweimal zu beantworten.

Das erste Mal jetzt gleich und so rasch wie möglich zu antworten. Die spontanen Antworten geschehen aus dem Bauch heraus und geben Ihnen Informationen über Ihre intuitive Einschätzung.

Bearbeiten Sie den Fragebogen nochmals mit einigen Tagen Abstand und lassen sich dabei mehr Zeit für die einzelnen Fragen.

Es könnte sein, dass Sie die Fragen dann teilweise anders beantworten, denn manche Erkenntnisse müssen erst reifen.

Manchmal können Sie mit Hilfe dieser Selbstreflexion erkennen, dass Sie die falschen Ziele verfolgen und sich daher selbst sabotieren. Dann ist es sinnvoll, in Ruhe Ihre Pläne zu überdenken und Ihr Leben neu auszurichten. 

Es kann aber auch sein, dass Sie durch die Fragen erkennen, dass Sie eigentlich auf dem richtigen Weg sind, aber irrationale Ängste Sie von der Umsetzung abhalten.

Warum Sie sich wirklich sabotieren, was Ihr Saboteur von Ihnen möchte, und wie Sie Ihn zur Zusammenarbeit motivieren, das lernen Sie auch in meinem Kurs „Hallo Saboteur“

-> Hier erfahren Sie mehr zum Kurs

Ich wünsche Ihnen ganz viele neue Erkenntnisse und einen guten Umgang mit Ihrem Saboteur!

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