Sich die eigene Zukunft herbeischreiben

Wie das geht, verrate ich Ihnen in diesem Artikel.

 Wissen Sie schon, wo Sie in 5 Jahren stehen wollen? Diese Frage wird ja immer wieder gefragt. Auch ich habe sie schon ganz oft gestellt und sie hat mich bisher immer weitergebracht. Warum? Das verrate ich Ihnen jetzt.

 

Zeitreise in die Zukunft

„Es ist der 20.06.2025.

Ganz langsam werde ich wach. Mit geschlossenen Augen liege ich im Bett und höre draußen die Möwen lachen. Vom Bett aus kann ich das Meer in der Morgensonne glitzern sehen. Heimat! Gemütlich kuschele ich mich noch einmal in mein Kissen. Wie gut, dass ich selbst entscheiden kann, wann ich aufstehe…“

So etwa könnte meine Zukunftsvision beginnen. Sie beschreibt einen typischen Tag in 5 Jahren. Ein ganz normaler All-Tag, nichts Besonderes, aber ein Tag meines rundum perfekten Lebens. Vom Aufwachen bis zum Schlafengehen. Und zwar in möglichst vielen Details, so als wäre ich mittendrin.

Vielleicht beginnt Ihre Zukunftsvision ganz ähnlich.

 

Doch warum sollen wir uns überhaupt die Mühe machen, einen
solchen Tag aufzuschreiben?

Wer weiß denn, was in 5 Jahren alles sein wird?
Werden wir dann nicht enttäuscht?

 

Nein! Es gibt gleich mehrere Gründe, warum diese Übung so wichtig und hilfreich ist.

 

    >>  Sie werden sich darüber klar, was Sie überhaupt wollen.

Indem Sie sich einen typischen Tag bis ins Detail ausmalen, denken Sie viel intensiver darüber nach als bei einem kurzen „Hach wär das schön, wenn…“. Dadurch fallen Ihnen auch Knoten im Hirn auf. Vielleicht merken Sie beispielsweise, dass Sie sich ohne Arbeit komplett langweilen würden. Besser Sie wissen jetzt Bescheid, als jahrelang einem Traum hinterherzurennen, den Sie eigentlich gar nicht wollen, weil Sie ihn nicht zu Ende gedacht haben

 

>> Sie programmieren Ihr inneres Navi neu.

Je deutlicher Sie einen solchen Tag vor Augen haben, je detaillierter Sie sich selbst in diesem perfekten Leben sehen können, desto intensiver speichert sich dieses Bild in Ihrem Unterbewusstsein ab. Dies wirkt sich auch auf die Entscheidungen aus, die Sie in Ihrem Leben treffen müssen. Ob nun der neue Job, das Gründen einer Familie oder auch die Frage „Kauf ich ein neues Auto oder nicht“ – Wenn Sie erst einmal ein Bild Ihres perfekten Tags eingespeichert haben, fällt es Ihnen leichter, sich für die Variante zu entscheiden, die Sie Ihrem Traumleben ein Stückchen näher bringt. Und das ganz automatisch.

 

>> Durch das Aufschreiben eines solchen Tags haben Sie gleich zwei Vorteile:

Sie erleben den Prozess intensiver, formulieren Ihre Gedanken aus und lassen Sie tiefer sacken (das Schreiben verlangsamt nämlich die Auseinandersetzung und macht sie intensiver). Und Sie haben zudem ein Dokument, das Sie immer und immer wieder nachlesen können.

Damit dieses Bild in Ihrer Vorstellung auch ganz lange präsent bleibt.

 

Doch was, wenn mir einfach nichts einfällt? Weil ich mir alles sofort wieder miesmache?

 

Ja, auch das ist möglich. Wir sind so darauf programmiert, realistisch zu denken, dass unser innerer Kritiker uns ständig querschießt:

„Das wird doch sowieso nicht klappen!“
„Das kannst du nicht machen“
„Was sollen denn die anderen dann von dir denken?“
„Du wirst doch nie so erfolgreich werden!“

Wenn Sie gar nicht genau wissen, was Sie wirklich wollen, empfehle ich Ihnen diesen Artikel. Dort finden Sie einige Tipps, wie Sie Ihren verborgenen Wünschen auf die Spur kommen.

 

Aber ich habe noch einen weiteren Trick für Sie:

 

Stellen Sie sich vor, es ginge gar nicht um Sie …

 

Sie können den inneren Kritiker ganz leicht umgehen, wenn
Sie nicht Ihr eigenes Leben planen, sondern das einer fiktiven Hauptperson.

Stellen Sie sich vor, Sie würden einen Roman schreiben.

Die Hauptfigur ähnelt Ihnen in allen Details, vom Werdegang, der Persönlichkeit und dem Umfeld. Sie macht nun eine Entwicklung durch, erkennt, was Sie wirklich will und überwindet alle Hindernisse, die sich ihr in den Weg stellen.

Wie sähe nun das Happy End aus? Welches Leben würde diese Person zum Schluss führen?

Setzen Sie sich hin und schreiben Sie dieses letzte Kapitel – ebenfalls wieder als einen kompletten Tag aus dem Leben der Hauptfigur.

 

Dieser Trick hat mir schon mehrmals geholfen, denn auch ich neige eher dazu, zu klein zu planen und schon von vornherein unrealistische Vorstellungen auszusortieren.

 

Erst der Umweg mit einer fiktiven Hauptperson (die ganz zufällig Michaela hieß), hat mir geholfen, wirklich herauszufinden, was ich will.

 

Mein erster Gedanke, der dann kam: „Oh wäre das schön – aber das klappt ja nicht.“
Mein zweiter Gedanke: „Hmmmm…. Wie könnte es denn klappen?“

 

Und aus dieser Überlegung wurde dann ein Dreijahresplan an dessen Ende ich meine Stelle habe auslaufen lassen und gemeinsam mit meinem Mann nach
Südfrankreich gezogen bin.

 

Und jetzt, etwa 4,5 Jahre nach dieser Auseinandersetzung mit
mir selbst, sitze ich in dem Leben, das ich immer führen wollte. Ich habe noch
die Aufzeichnungen von 2016, in denen ich mir mein perfektes Leben
herbeigeschrieben habe.

 

Nicht alles ist so eingetroffen – erst kürzlich musste ich eine große Planänderung vornehmen – aber erstaunlich viel hat sich tatsächlich bewahrheitet.

 

Was haben Sie zu verlieren?

 

Vielleicht etwas Zeit. Aber gemessen daran, was Sie damit gewinnen können, ist das nichts. Also probieren Sie es doch einfach einmal aus.

 

Viel Erfolg und schreiben Sie mir eine Nachricht, wenn Sie
in Ihrem perfekten Leben angekommen sind.

 

 

 

Hat Sie dieser Artikel inspiriert?

 
Viel Spaß und ganz viel Erfolg auf dem Weg zu Ihrem perfekten Leben.

Und wenn Sie Unterstützung brauchen: ich bin gern für Sie da und berate Sie.

 

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