Eine meiner allerersten Patientinnen, die ich in der Psychosomatik betreut habe, schenkte mir zum Abschied eine Postkarte. Darauf war ein watschelndes Entenküken zu sehen und der Spruch “Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht”

Diese Karte habe ich immer noch. Ich finde diesen Spruch so passend. Wege entstehen nicht einfach so. Jemand muss vorangehen und diesen Weg bahnen.

Viel zu oft habe ich erst einmal gezögert, wenn der Weg nicht klar vor mir lag. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass es gar keinen Weg gibt. Mittlerweile weiß ich: wenn ich ein klares Ziel im Kopf habe, dann reicht es, einfach loszugehen. Der Weg entsteht beim Gehen.

Heute schaue ich mal wieder zurück auf den Weg, den ich schon zurückgelegt habe. Allein in den letzten drei Jahren hat sich sooo viel geändert. Ich habe mich verändert, habe neue Einsichten gewonnen, neue Kompetenzen entwickelt, neue Klarheit darüber, wer ich bin und was ich will.

Ich kann stolz darauf sein, wie weit ich gekommen bin. Weiter, als ich gedacht habe. Und ich bin immer noch unterwegs. Zu neuen Träumen, neuen Zielen.

Der Erfolg liegt im Anfangen. Im Losgehen. Auch wenn anfangs noch kein Weg erkennbar ist.

Darf’s noch ein bisschen mehr Mut sein?

Bestellen Sie hier meinen wöchentlichen Newsletter