„Du Mama, was wünschst du dir denn zum Geburtstag?“

„Etwas das mich glücklich macht.” Ganz spontan war diese Antwort aus der Mutter herausgebrochen. Sofort bereute sie ihre Antwort, als sie das irritierte Gesicht ihrer elfjährigen Tochter sah. “Aber weißt du was, ich freue mich auch ganz arg über die Gesichtscreme, die ich immer benutze”, schob sie schnell hinterher.

Als sie dann an ihrem Geburtstag ihre Geschenke auspackte, fand sie darunter auch die erwartete Creme. Aber da war noch etwas. Ein kleiner Zettel. Neugierig faltete sie ihn auseinander.

“Zehn Dinge, die glücklich machen”, stand da in schönster Schreibschrift:

  • „Auf Mauern balancieren
  • Schaukeln und dabei in den Himmel schauen, so dass man denkt, man fliegt
  • im Sommer barfuß durch nasses Gras laufen
  • In der Eisdiele den größten Eisbecher mit einer doppelten Portion Sahne bestellen
  • Solange herumalbern, bis man vor Lachen Bauchweh hat
  • Sternschnuppen suchen und sich was wünschen
  • Im Herbst durch das Laub rennen und mit beiden Beinen in den größten Laubhaufen hüpfen
  • Schneeflocken mit der Zunge auffangen
  • Auf Weihnachten vorfreuen
  • Blumen pflücken und jemandem schenken, den man ganz dolle lieb hat.“

Die Mutter schaute lange auf das Blatt Papier und ihre Augen füllten sich mit Tränen.

“Mama, warum weinst du”, fragte die Tochter erschrocken. “Ich weine nur, weil ich so berührt bin. Du hast mich mit deinem Geschenk ganz ganz glücklich gemacht.”

Die Tochter kuschelte sich fest in die Arme der Mutter. „Weißt du was?“, flüsterte sie ihr ins Ohr, “jemanden glücklich zu machen macht selber glücklich!”

Darf’s noch ein bisschen mehr Mut sein?

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